Beratungsfunktion

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Was sind die Aufgaben des Landesschülerbeirats?
Wo kann er sich als Bereicherung der Schülermitverantwortung erweisen?

Die drei Säulen seiner Arbeit sind im Schulgesetz aufgeführt:

a)  Der Landesschülerbeirat kann dem Kultusministerium Vorschläge und Anregungen unterbreiten.

b)  Das Ministerium unterrichtet den LSBR
über die wichtigen allgemeinen Angelegenheiten und erteilt die notwendigen Auskünfte.

c)  Das Kultusministerium soll dem Landesschülerbeirat allgemeine, die Gestaltung und Ordnung des Schulwesens betreffende Regelungen vor ihrem Inkrafttreten zuleiten.

Der Landesschülerbeirat ist also ein Beratungsgremium des Kultusministeriums, das dem Landesschulbeirat und dem Landeselternbeirat vergleichbar ist. Alle Gremien werden gleich behandelt.

Beratungsgremien können weder das Parlament noch das Kultusministerium ersetzen. Die Verantwortlichkeiten von Kultusministerium und Parlament bleiben unberührt. Der Landesschülerbeirat kann mit guten Argumenten versuchen, die Entscheidungen des Ministeriums zu beeinflussen. Letztendlich ist jedoch nur das Ministerium entscheidungsbefugt.

Anregungen aus den Schulen sowie der eigenen Mitglieder und eine Fülle von Materialien aus dem Ministerium sorgen für ein gewaltiges Arbeitspensum, das der Landesschülerbeirat bewältigen muss.

Beabsichtigt das Ministerium Stundentafeln oder das Schulgesetz zu ändern, Prüfungs- und Versetzungsordnungen umzustrukturieren und bei vielen Anlässen mehr, muss sich der Landesschülerbeirat mit den Vorlagen auseinandersetzen. Eine gründliche Vorarbeit vor den Sitzungen ist also sehr wichtig. Die Mitarbeiter des Kultusministeriums erteilen den Schülervertretern jederzeit die erforderlichen Auskünfte und senden ihnen kostenlos zusätzliche Materialien zu.